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Bestattungsarten

Eine Bestattung und die entsprechende Trauerfeier sollten so persönlich wie möglich ausfallen. Wir richten uns daher stets nach den Wünschen der Angehörigen. Sofern keine Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt, können die Hinterbliebenen die Bestattungsart auswählen.

Die wichtigsten Beispiele:

Erdbestattung

Bei der bekannten und traditionellen Erdbestattung wird der Verstorbene nach der Trauerfeier im Sarg zum Grab getragen. Der Sarg wird dann in das ausgehobene Grab abgesenkt. Zuvor ist es üblich, den Verstorbenen im Rahmen der Trauerfeier aufzubahren.

Feuerbestattung

Feuerbestattungen werden meist mit einer Trauerfeier in der Kapelle oder im Krematorium verbunden. Die Beisetzung der Urne findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Dabei wird die Urne an Stelle des Sarges aufgebahrt.

Bei uns werden die meisten Trauerfeiern mit dem Sarg, vor der Einäscherung, durchgeführt.

Seebestattung

Der Seebestattung geht immer eine Feuerbestattung voraus. Zwischen der Einäscherung und der Beisetzung können einige Wochen vergehen. Die Urne wird dazu außerhalb der so genannten Drei-Meilen-Zone im Meer (Nordsee, Ostsee oder Atlantik), in speziellen Beisetzungsgebieten, versenkt. Im Anschluss erhalten die Angehörigen eine Seekarte mit allen wichtigen Informationen. Wichtig: Es gibt keine Grabstelle. Vorab sollte dies bedacht werden, da viele Angehörige einen Ort der Ruhe und stillen Zwiesprache wünschen. Die Hinterbliebenen können bei der Bestattung dabei sein, auch eine Trauerfeier auf dem Schiff ist möglich.

Bestattung im Trauerhain

Bäume symbolisieren das Leben. Somit finden viele Angehörige Trost in dieser relativ neuen Möglichkeit der Bestattung. Dabei wird die Asche des Verstorbenen neben den Wurzeln eines Baums bestattet. So kann der Baum die Asche über seine Wurzeln aufnehmen und der Verstorbene in die Natur ‚übergehen‘. Zu beachten ist dabei, dass diese Bestattungsart nur in speziellen Waldgebieten durchgeführt werden kann.